Klares Signal für Kassels Gründer.
Stadtverordnetenversammlung beschließt Maßnahmen zur Stärkung des Gründerstandorts.
Sascha Bickel
Finanzpolitischer Sprecher
Kassel, 02.02.2026 – Die Jamaika Koalition hat heute eine weitere Stärkung der Gründerkultur in Kassel beschlossen. Zum einen wurde der Magistrat beauftragt, die Gründungsbedingungen in Kassel strukturiert zu verbessern, zum anderen wurde der Betrauungsakt für das Forum Innovation, Technologie und Dienstleistungen FiDT beschlossen. Damit stärkt die Stadt gezielt Unternehmergeist, Innovation und wirtschaftliches Wachstum.
„Viele Gründer scheitern nicht an ihren Ideen, sondern an Bürokratie, Unübersichtlichkeit und fehlender Orientierung. Auf Bundesebene wird mit Sonntagsreden der Bürokratieabbau versprochen. Wir treten der Bürokratie heute in Stück in den Hintern! Machen statt Jammern! Genau hier setzt der heute beschlossene Auftrag an“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Sascha Bickel. Ziel sei es, Gründern einen klaren und verständlichen Weg durch Verwaltung, Zuständigkeiten und Förderangebote zu ermöglichen.
Konkret soll die Stadt Gründern künftig eine deutlich bessere Orientierung bieten. Ein Gründerkompass soll transparent aufzeigen, welche Schritte notwendig sind, wer zuständig ist und was zu beachten ist. Ergänzend dazu sollen alle relevanten Informationen und Angebote auf einer digitalen Gründungsplattform gebündelt werden. Das reduziert Reibungsverluste, spart Zeit und erhöht die Erfolgschancen junger Unternehmen.
Ergänzend dazu hat die Stadtverordnetenversammlung den Betrauungsakt für das FiDT beschlossen. Damit wird die Grundlage geschaffen, das Gründerzentrum langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln
„Im FiDT entstehen Startups, Ausgründungen aus Hochschule und Mittelstand sowie neue Geschäftsmodelle. Viele dieser Unternehmen bleiben in Kassel, wachsen hier weiter und schaffen Arbeitsplätze. Der Betrauungsakt ist daher keine Investition in ein Gebäude, sondern in die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt“, so Bickel weiter.
Gerade angesichts des steigenden Bedarfs an Flächen für Gründer und wachsende Unternehmen ist Planungssicherheit entscheidend. Wer heute nicht in Gründer investiert, verliert morgen Unternehmen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.
Die FDP-Fraktion Kassel betont, dass eine gründungsfreundliche Verwaltung aktive Wirtschaftsförderung ist. Sie entscheidet darüber, ob Ideen in Kassel umgesetzt werden oder in andere Regionen abwandern.
„Mit den heutigen Beschlüssen sendet Kassel ein klares Signal an Gründer und Unternehmer: Diese Stadt will ermöglichen und nicht ausbremsen. Das ist moderne, verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik“, so Bickel abschließend.
